Christina Bernhardt

Vita

Christina Bernhardt wurde im süd-uralischen Tscheljabinsk geboren und zog im Alter von 13 Jahren nach Deutschland. Seitdem Abschluss des Gesangsstudiums an der HMT Leipzig bildet sich die Diplomsängerin bei gefragten Sängerinnen und Sängern weiter. Neben dem klassischen Repertoire engagiert sich die Sopranistin für die barocke sowie Neue Musik. Besondere Bereicherung im Barockgesang erhielt sie im Meisterkurs von Vivica Genaux. Weiterführend arbeitete sie mit Barock- und Belcanto-Literatur im Meisterkurs von Inga Kalna.

In einer kammermusikalischen Besetzung und einem Regie geführten In-Szene-Setzen kreierte die Sängerin die Programme „Emotion & Swing“ (2018), „Romantik mit Abstand“ (2020) und „Efeuranke“(2016) mit. Die Arbeit mit verschiedenen Orchestern Deutschlands bereichert ihre Konzerttätigkeit. Die Vielseitigkeit ihrer musikalischen Persönlichkeit lebt Chrstina ebenfalls als erfahrene Gesangspädagogin aus.

Im Musiktheater wurde sie für die Titelrollen an der Pasinger Fabrik in München und der Kammeroper Köln besetzt. Nach der Darbietung der Dorina in der Farsa „Belle ciarle, e tristi fatti“ (S.Mayr) unter der Mitwirkung des Georgischen Kammerorchesters auf der Bühne des Theaters Ingolstadt, erarbeitete Christina Bernhardt die Partie der Susanna aus “Le Nozze di Figaro” im Dirigiermeisterkurs mit Prof. Sandmann.

Die SZ 2018/19-19/20 brachte der Sängerin Gastengagements am Theater Altenburg Gera mit den Partien Antigone („Oedipe“, G. Enescu), Lady Astor („Untergang der Titanic“, W.D. Siebert) und zwei Konzertprogrammen. Christina Bernhardt war außerdem bereits als Gretel („Hänsel und Gretel“), Prinzessin („Der gestiefelte Kater“), Küchenjunge („Rusalka“), Papagena, u.a. auf der Bühne zu sehen.